Verrückt nach Erdnussbutter? Machen Sie sie selber

16.07.2019 Barbora Freizeit Teilen
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Erdnussbutter selber machen

Gehört Erdnussbutter (Peanut Butter) zu Ihren Lieblingslebensmitteln, ohne die Sie sich Ihr Leben nur kaum vorstellen können? Setzen Sie auf ihre gesunde Variante und machen Sie sie selber.

 

Vielleicht haben Sie es nicht gewusst, aber Erdnusscreme gehört nicht zu den Lebensmitteln, die auf geringe Energiedichte stolz sein können. Genauso! Nur ein paar Löffel Erdnusscreme ist eine ordentliche Kaloriebombe. Falls sie versuchen, ein paar Kilo abzunehmen und sie wissen, dass Ihr Naschen nicht nur bei einem Löffel Erdnussbutter enden wird, vergessen Sie sie lieber. Aber warum empfehlen viele Ernährungsberater, Erdnussbutter zu konsumieren? Ist Erdnussbutter gesund oder geht es um einen Mythus? Lesen Sie weiter!

 

Warum sollten wir Erdnussbutter essen?


Zwar können wir Erdnussbutter, bekannt auch als Peanut Butter, nicht als das beste Lebensmittel zum Abnehmen bezeichnet, aber sie sollte in unserem Ernährungsplan nicht fehlen. Erdnussbutter enthält viele Vitamine, Ballaststoffe und Eiweiß, die als Prävention vor den verschiedenen Erkrankungen dient. Für das Essen der Erdnussbutter wird Ihnen auch Ihr Herz sehr dankbar. Dank ihrer positiven Eigenschaften versorgt sie Ihren Körper mit dem gesunden Fett in der Form der ungesättigten Fettsäure, die Sie vor den kardiovaskulären Erkrankungen schützen. Erdnussbutter ist reich auch an Mineralstoffen. Wie zum Beispiel an Kalium, die unserem Körper hilft, den richtigen Wasserausgleich zu behalten. Sie unterstützt das Verdauungssystem und dient als die tolle Vorsorge vor dem Bluthochdruck oder Infarkt.

 

Erdnussbutter Blog KUPLIO.de

 

Die Ballaststoffe spielen für die richtige Funktion unseres Organismus eine besonders wichtige Rolle. Ihren positiven Einfluss werden Sie sicher schätzen, wenn Sie an den Verdauungsstörungen oder an der Gallenblasenentzündung leiden.

Erdnussbutter ist zugleich eine wichtige Quelle für Antioxidanten, vor allem für Resveratrol, den Pflanzstoff, der im Rotwein, in den Blaubeeren, Johannisbeeren oder in den schon erwähnten Erdnüssen vorkommt. Resveratrol wirkt entzündungshemmend und antibakteriell, schützt die Haut und verringert das Herzinfarktrisiko.

 

Wie Erdnussbutter selber machen


Am meistens essen wir Erdnussbutter nur so, einfach mit dem Löffel aus dem Glas. Sie können sie aber auch anders nutzen. Süß oder Salzig? Erdnussbutter ist da für beide Fälle. Haben Sie schon mal versucht, Erdnussbutter mit Quark zu mischen oder zu Haferflocken, bzw. zum Smoothie zu geben? Oder mischen Sie sie mit Äpfeln oder Bananen und bereiten Sie leckeres hausgemachtes Eis zu. Erdnussbutter passt aber perfekt auch zum Hühnerfleisch. Satay-Sauce gehört zu den absoluten Favoriten.
Und jetzt zeigen wir uns, wie Sie sie selber machen können:

Zutaten:
»  400 g Erdnüsse
»  3 EL Kokosöl
»  eine Prise Salz
» Zucker (freiwillig)

Zubereitung:
Erdnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. Die gerösteten Erdnusskerne salzen, dann mit geschmolzenem Kokosöl in einem Hochleistungsstandmixer cremig pürieren. Mögen Sie lieber sog. crunchy, lassen Sie drin kleine Erdnuss-Stückchen. Dann eine Prise Zucker hinzufügen (freiwillig). Anschließend Erdnussbutter in ein passendes Glas füllen und bei 20 °C stehen lassen. So hält sie sich bis zu 6 Wochen.